Gruppen

 

Am Sonntag, dem 20.07.2014, fuhren wir mit 3 Autos, besetzt mit 4 Erwachsenen und 10 Kindern/Jugendlichen erneut ins Donautal. Die Tage zuvor war es ständig über 30 Grad heiß und so stieg die Gewittergefahr zum Wochenende hin stark an. Weil für Nachmittag extreme Gewitter vorhergesagt waren starteten wir früh und die Rückfahrt war schon 1,5 Std. früher angesetzt.  Ursprünglich wollten wir wegen dem Schatten an den Hausener Wänden klettern, dort war der Parkplatz aber schon überfüllt. Wir entschlossen uns also zum Stuhlfels zu wechseln. Die Entscheidung war genial, weil dort wenig Betrieb war und aufgrund der schnell aufziehenden Bewölkung die Temperaturen sehr angenehm waren.  Wir hatten leider nicht genügend Vorsteiger und so kletterten die Kleineren anfangs noch an der Übungswand, die Größeren schon die Mehrseillängenrouten am Hauptfels.  Zum Schluss wählten wir für den Abstieg vom Gipfel die 30 m lange, überhängende Abseilstelle.  Bis auf ein paar Regentröpfchen hat das Wetter durchgehalten und wir hatten einen sehr schönen Klettertag.

 

Jugendliche die beim Hallenklettern besonders oft und viel klettern bekommen bei uns von Zeit zu Zeit die Gelegenheit an Sonderausfahrten teilzunehmen. Es sind dann immer nur 2-3 Jugendliche die mit 2-3 Erwachsenen an Felsen fahren, die wir sonst bei den Ausfahrten der Kinderklettergruppe nicht besuchen. Wir besuchen auch andere Klettergebiete wie das Blautal bei Blaubeuren oder waren an der Roten Flüh in den Tannheimer Bergen.

Mit 3 Autos, besetzt mit 5 Erwachsenen und 10 Kindern/Jugendlichen fuhren wir wie fast jedes Jahr in die riesengroße Kletterhalle "Sparkassendome" nach Neu-Ulm.

Wir waren überraschend wenig Teilnehmer. Das Hauptproblem war sicherlich, dass an diesem Sonntag sowohl in Reute als auch in Eberhardzell der Faschingsumzug war. 

Morgens war es noch ziemlich leer. Wir kletterten anfangs im oberen Bereich wo es auch einige Routen im 2. und 3. Grad gab. Später kletterten wir unten. Tizian und die beiden Schmidt-Buben waren überwiegend in der Boulderhöhle. Hier war noch ein anderer ca. 11-jähriger Junge der den 3 wohl zeigte wie man richtig klettert. Später hat der 11-jährige dann mit seinem Vater an der Züblin-Wettkampfwand eine 20 m hohe, stark überhängende Route (Grad 8-) ohne Pause geklettert. Da kann man nur sagen "Hut ab". Da wird man schon etwas neidisch, dafür ist aber die Oma von unserem Vincent extra von Dresden gekommen um ihm beim Klettern zuzuschauen - super Leistung.

An den Außenwänden war es leider nicht geschraubt. 

Allen hat es gefallen und wir hatten einen sehr schönen Tag.

Am Sonntag, dem 20.05.2014, fuhren wir mit 4 Autos, besetzt mit 6 Erwachsenen und 14 Kindern und Jugendlichen bei schönstem Wetter ins Donautal. Wegen einer Motorradsternfahrt hat die Polizei in Hausen im Tal die Zufahrt zu den Hausener Wänden für ca. 15 Minuten abgesperrt. Schätzungsweise 400 Motorräder fuhren an uns vorbei. Wir sahen unsere Felsen, konnten aber noch nicht los.

Diese Ausfahrt mit 4 voll ausgelasteten Autos und insgesamt 23 Personen war ursprünglich nur vorgesehen für Kinder/Jugendl. ab 12 Jahren weil wir auch Mehrseillängenrouten klettern wollten.
Weil dann aber viele Vorsteiger kurzfristig krank wurden begannen wir alle gemeinsam am neu eingerichteten Stuhlfels-Nebenfels, Sektor Oswald. Der Fels ist nur 12 m hoch und hat Routen von 3+ bis 6+ wobei es ca. 4 Routen im 4. Grad gibt. Der Fels war griffig und zeigte natürlich noch keinerlei Abnutzungserscheinungen. Wir kletterten überwiegend toprope.
Die Routen waren allesamt super schön und auch ordentlich gesichert. Es gab viele Löcher und auch Risse, also oftmals gute Griffe und steil war es auch. Alle kletterten eifrig und auch das 'Plappern' kam nicht zu kurz. Gg. 13.30 Uhr verlegten wir an den Hauptfels. Wir bildeten 4 Dreierseilschaften. Harald mit Nadine und Tabea, Stefan mit Johannes und Marius, Hannah mit Lara und Ruben und ich mit Nicola und Leonie. Die anderen kletterten so lange am alten Nebenfels. Weil sehr viel los war (Stau an den Standplätzen) konnten wir anschließend nicht nochmals über die ganze Wand hinauf, also kletterten diejenigen die noch Lust hatten mit Stefan die 1. SL vom Irisweg und Hannah und ich mit Maya und Tabea die 1. SL vom 'letzten Mohikaner'. Das Wetter war teils wolkig, teils sonnig und die Temperaturen zw. 14 und 20 Grad, also optimal.
Weil es so toll war, kletterten wir bis kurz vor 18.00 Uhr und so kam es, dass wir auch etwa eine halbe Stunde zu spät in Bad Waldsee ankamen.
Es war anstrengend aber sehr sehr schön.

Weil im Auto noch Plätze frei waren, konnten Tobias und Hannah mit zum Klettern ins Santisgebiet, wo wir am Stoss die 'Via Gandor' und verschiedene andere kurze Routen kletterten. Das Wetter war bis zu unserem kurzfristig geplanten Klettertag schlecht aber ab diesem Tag sollte es besser werden.
Bei trockenem Wetter, aber starker Bewölkung fuhren wir zu Fünft los. Leider begann es ab Bregenz zu regnen. Eigentlich sollte es über den Tag hin immer besser werden, weshalb wir weiter nach Wildhaus fuhren. Dort angekommen regnete es aber immer noch in Strömen und so setzten wir uns über 1 Std. ins Cafe. Als es aufhellte fuhren wir hoch zum Parkplatz und stiegen in 1 Std. zum Einstieg des Stoss. Dort angekommen wurden wir wieder von einem kurzen Platzregen übergossen. Anfangs hatten wir bedenken, allerdings trocknete der extrem rauhe Fels so schnell ab, dass wir dann doch noch wie geplant unsere Route klettern konnten.
Zwischenzeitlich scheinte die Sonne und von Wolken war keine Spur mehr. Nach dem Abseilen kletterten wir noch verschiedene Basceclimbs über die dortigen Wasserrillen.

Gegen Ende der Sommerferien fragte ich bei verschiedenen Jugendlichen an, ob sie Lust zum Klettern im Donautal hätten.
So kletterten wir am 04.09.2015 zu dritt (Lukas + Nici) die Rabenkante und verschiedene Routen an den Falkenwänden.
Am darauffolgenden 05.09.2015 waren wir zu viert (Marius + Max + Nici) am Stuhlfels, wo wir einige Mehrseillängenrouten klettern konnten.
An beiden Tagen war das Wetter sehr schön.

Dies war unsere 1. Kletterausfahrt mit der Kinderklettergruppe ins Gebirge. Wir fuhren mit 3 Autos, alle komplett ausgelastet und waren insgesamt 16 Personen.
Bewusst haben wir nur die Jugendlichen angeschrieben, und auch nur diejenigen, die Interesse am Klettern zeigen. Nur bei Lena, Tabea und Nadine habe ich eine Ausnahme gemacht. Nadine war mit 11 Jahren die jüngste Teilnehmerin. Um 06.00 Uhr war Treffpunkt am LIDL. Die Aulendorfer wurden von Max seinen Eltern gebracht und von Lerchs geholt. Reute wechselte auch mit bringen/holen und die restlichen wurden soweit möglich zu Hause abgeholt. Da zum Abholen versch. Routen gefahren wurden, trafen wir uns dann auf dem 1. Autobahnparkplatz nach Wangen-West. Hat alles super geklappt und auch der Zeitablauf war fast wie geplant und so kamen wir gg. 08.15 Uhr am Parkplatz Alpe Laui bei Wildhaus/Unterwasser an. .
Für den Aufstieg benötigten wir nur 1 Std. 15 Min. und es gab so gut wie kein Jammern. Die Temperatur war auch noch angenehm. Schon beim Aufstieg konnten wir den Säntis von Süden und die umliegenden Berge super sehen. Oben lag auch noch Schnee, zumal es 2-3 Tage vorher noch auf 1700 m geschneit hatte. Das Wetter war bilderbuchartig. Die Woche über war es bis Freitag regnerisch und eher schlecht. Wir hatten also den richtigen Zeitpunkt gewählt. .
Gleich zu Beginn richteten wir 4 Routen ein und ließen die Kinder/Jugendlichen dann der Reihe nach alles durchklettern. Harald und Max/Marius hatten die schwierigsten Routen vorgestiegen. Sonst waren auch alle Routen für jeden machbar und es wurde fleißig fast ohne Unterbrechung geklettert.
Eigentlich wollten wir schon um 15.00 Uhr zurück marschieren, kamen dann aber doch erst um 16.00 Uhr weg, weil manche einfach nicht aufhören wollten (Max und Nici) und auch andere.
Harald musste mind. 3-3,5 Std. lang oben an seiner Route ausharren und die Kinder immer in Zweierteams hochsichern. Ich bin nach 2,5- 3 Std. kurz runter zum Trinken und um eine Kleinigkeit zu essen. Dann ging es auch gleich weiter. Auch Stefan und die beiden neuen Jugendleiter Hanna und Max haben sich super eingebracht.
Der Abstieg fiel uns schwer. Dies lag aber auch daran, dass manche vom Klettern völlig ausgepowert waren. Auf dem Parkplatz angekommen, kühlten verschiedene ihre Füße im Wildbach, den wir auch oben die ganze Zeit hörten ab. Anschließend fuhren wir, ohne größere Stauprobleme, zurück und schafften es dann auch ziemlich pünktlich um 19.45 Uhr in Waldsee zu sein.
Abschließend bleibt zu sagen, dass es ein sehr schöner, super interessanter und auch für die Gemeinschaft toller Tag war. Ich denke, dass wir so etwas auf jeden Fall wieder machen werden.

Obwohl ich die Ausfahrt 1 Monat vorher ausgeschrieben habe, meldeten sich nicht besonders viele Kinder/Jugendliche an. Vielleicht lag es daran, dass es der letzte Tag der Sommerferien war und am nächsten Tag die Schule wieder begann. Insgesamt waren wir nur 14 Personen.
Dafür war die Ausfahrt dann ziemlich entspannt. Alle kamen sehr viel zum Klettern und wir kletterten fast ausschließlich lange Mehrseillängenrouten.
Folgende Seilschaften wurden gebildet:
Harald Schmidt mit Betty und Nadine
Hannah Mischo mit Tabea und Nele
Arnold Praisner mit Moritz und Hannah Gresser
ich mit Tizian und Lena
Maya und Nici als Zweierseilschaft im Überschlag.
Das Wetter war spitzenmäßig, fast schon zu heiß. Über die Ostwand haben wir anschließend noch abgeseilt während Arnold mit Moritz und Hannah Gresser am Oswald-Sektor kletterten.
Geklettert haben wir Normalweg, Irisweg, Gotzmannkante und 1. SL von 'der letzte Mohikaner'.
Die Stimmung untereinander war mega toll und deshalb sind wir anschließend zum Eisessen nach Sigmaringen in die Eisdiele.
Wir haben allen Kindern 2 Kugeln Eis bezahlt und setzten uns zum Eisessen in einem Kreis an einen schattigen Rasenplatz.

Der Wetterbericht war super gut und es bestanden schon 2-3 Tage vorher keine Bedenken, dass wir die Ausfahrt nicht durchführen hätten können. Wegen dem Waldseer Lauffieber haben sich verschiedene nicht angemeldet (z.B. Nicola Lerch). Trotzdem fuhren wir mit 5 voll besetzten Fahrzeugen im Konvoi zum Wanderparkplatz beim Gestüt St. Johann. Direkt vor uns marschierte eine Gruppe mit 10-12 Personen ebenfall zum Fels. Dann wir mit 25 Personen und während wir schon kletterten kam noch eine Gruppe mit ca. 20 Flüchtlingen hinzu. Ich glaube, da gab es keine Route bis zum unteren 6. Grad, die nicht belegt gewesen wäre.
Die kleinsten von uns hatten teilweise erhebliche Schwierigkeiten, auch in den leichteren Routen, weil die Tritte und Griffe so poliert waren. Reibung???????????????? - nicht vorhanden. Der Fels ist weit und breit doch als sehr guter Anfängerfels bekannt und somit auch stark frequentiert.
Marius Strobl, Hannah Mischo und David Ramert haben sich als gute Vorsteiger sehr gut in die Gruppe eingebracht. Besonders viel geklettert sind Kiara, Tizian, Tabea und Lena. Tabea und Lena haben auch alle schwierigeren Routen gemeistert.
Kurz bevor wir das Abschlussgruppenbild machten haben wir noch die Flüchtlingsgruppe beobachtet. Diese hat mit einem zu einem Ring gebundenen Kletterseil einen Kreis gemacht, welcher von den Personen nach außen gespannt wurde. Eine Person musste dann auf dem Seil, mit Halten an den jeweiligen Personen, versuchen eine Runde zu laufen. Obwohl am Fels sprichwörtlich 'Die Hölle los war' hat es allen mega viel Spaß gemacht.

Weil das Wetter an Christi Himmelfahrt so toll war, habe ich kurzfristig bei verschiedenen Jugendlichen angefragt. So kam es, dass wir mit 2 Autos und 8 Personen zur Alten Hausener Wand und zum Eigerturm zum Klettern gingen. Morgens bei der ersten Route war es noch affenkalt. Fast schon Erfrierungen an den Fingern, zumindest kaum ein Gefühl für den Fels.
Später kletterten wir an sonnigem, warmen Fels mehrere Mehrseillängenrouten. Gegen Ende waren manche stehend k.o zumal sie in der vorangegangenen Nacht ausgiebig unterwegs beim Feiern waren.